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Die Bedeutung eines naturheilkundlich-ganzheitlichen Therapiekonzeptes beim Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität

AD(H)S ist die neue Sammelbezeichnung für einen Symptomenkomplex bei Kindern und Jugendlichen, die in Schule, Familie und Freizeit ein auffälliges Verhalten zeigen.

Beispielhaft werden folgende Probleme immer häufiger bei immer mehr Kindern und Jugendlichen beobachtet:
- Wahrnehmungsstörungen,
- Konzentrationsschwäche und Lernschwierigkeiten,
- mangelnde Koordination von Bewegungen,
- Störungen der Grob- und Feinmotorik,
- Hyperkinese (unkontrollierter Bewegungsdrang)
- psychische Auffälligkeiten wie Aggressivität und Wutanfälle aber auch Weinerlichkeit und Introvertiertheit.

Darüberhinaus gibt es viele weitere Belastungen, die im Kontext der ADS-Symptomatik bemerkt, erkannt und evtl. behandelt werden müssen.

Wesentliche Ursachen für dieses immer stärker zunehmende Krankheitsbild liegt nach unseren Erkenntnissen in verschiedenen Stoffwechselstörungen, die die natürlichen biochemischen Prozesse nachhaltig stören, die für die ungehinderte Reizaufnahme und Reizverarbeitung notwendig sind und so zu Verhaltensauffälligkeiten führen. Diese Stoffwechselstörungen wiederum finden ihre Ursachen in den vielfältigen Belastungen, denen die Kinder in der heutigen Zeit ausgesetzt sind. Das sind z. B.: Intoxikationen (erworbene Giftbelastungen durch Schwangerschaft und Umwelt), Medikamentenmissbrauch sowie auch Reizüberflutung durch Medien aber auch ererbte Faktoren von den Eltern.

Das naturheilkundlich-ganzheitliche Konzept zur Therapie verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher in unserer Naturheilpraxis basiert auf einer mehr als fünfzehnjährigen Erfahrung in der erfolgreichen Behandlung vieler ADS-Kinder und wird in 4 Stufen durchgeführt:

1. Erkennen und Beseitigen der individuellen Belastungen, die zu den Stoffwechselstörungen geführt haben.
2. Entgiften des Organsystems und/oder Befreien von möglichen Allergien mit Stabilisierung der belasteten Organe.
3. Harmonisierung der Stoffwechselprozesse mit unterstützenden Maßnahmen.
4. Aufdecken negativer psychosozialer Faktoren mit begleitender Therapie.

Die Bedeutung dieses Therapiekonzeptes liegt darin, dass ohne Beseitigung der o. g. ursächlichen belastenden Faktoren - falls vorhanden - ein schneller und anhaltender Behandlungserfolg bei AD(H)S-Patienten kaum möglich sein wird, d. h. vor der Erstellung eines individuellen weiterführenden Behandlungsplanes müssen nach stoffwechselschädigenden Faktoren überhaupt gesucht werden. Sollten biochemische Stoffwechselschädigungen vorliegen, werden die Kinder sich nie anders verhalten können , als ihr geschädigter Stoffwechsel es zulässt, so dass pädagogische und psychologische Maßnahmen nur teilweise erfolgreich sein können.

Roland Schroeder

 

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